Wissen entscheidet

Informationsmanagement als strategische Herausforderung

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Know-How, Personal, Technik - Wie stellen sich Einrichtungen und Verbände den Herausforderungen?

Juli 9th, 2008 · 1 Comment

Prof. Helmut Kreidenweis referiert zur Taktik im Bereich Informationsmanagement, versucht den Blick, nach den eher detailierten Ausführungen von Hr. Hoffmann, nochmals von oben auf das Thema zu lenken.

Begriffsklärung Information: 3-Teilung in Maschine in Form von Daten, Medium in Form von Informationen und Mensch in Form von Wissen - Informationen sind also Daten mit Kontextbezug und dienen einem konkreten Zweck.

Begriffsklärung Informationsmanagement: Ein geplanter und strukturierter Umgang mit der Ressource Information innerhalb einer Organisation - so weit, so simpel - bei genauerem Hinschauen wird jedoch deutlich, das der gezielte Umgang mit Informationen, deren Vorhaltung, zugänglich machen und auch das löschen nicht mehr aktueller Daten häufig nicht so geplant ist, wie es wünschenswert wäre

Die größten Herausforderungen: von aussen: Komplexe Informationsanforderungen und Beschleunigte Informationsströme und Technische Systeme, die es zu erfüllen gilt. Die Herausforderungen von innen: Qualitätsmanagement, Ambulantisierung und Diversifizierung und eine fortschreitende Ressourcenverknappung.

Bisherige Lösungsstrategien waren mehr Menschen und Meetings, Strategie der 70er und 80er Jahre, was heute kaum mehr möglich ist. Weitere Strategie war oder ist: Mehr Technik, was aber nicht automatisch zu mehr Qualität und Effizienz führt. Eine Strategie, die es auch schon immer gab: Mehr nichts tun und aussitzen, welche erstmal bequem scheint. Ein Informationsmanagement findet ja eh immer irgendwie statt und das Fehlen eines solchen fällt erstmal nicht unbedingt auf.

An welchen Schrauben gilt es also zu drehen, um das Thema, das erstmal kein “Muss-”, sondern eher ein “Kann-” oder “Soll-”Thema ist, voranzutreiben?

  • Know-How
  • Personal
  • Technik

Die Ziele: Die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort. Sehr wichtig ist es auch, ein Informationsgleichgewicht herzustellen - nicht jeder MA braucht jede Information.

Informationsmanagement ist kein technisch lösbares Problem - Technik kann aber unterstützen, wenn sie Informationsprozesse abbildet, Dokumente verwalten und archivieren kann und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter verbessert.

Zum Personal, wer macht´s also? Einen Informationsmanager braucht es aus Hr. Kreidenweiss´ Warte erstmal nicht, insbesondere zur Einführung wäre es Aufgabe eines Projekt-Teams. Später, nach dem Start, sollte es als Querschnittsaufgabe im Regelbetrieb wahrgenommen werden und in vielen Köpfen verankert sein. Dennoch kann bei großen Einrichtungen ein zentraler Koordinator und Ansprechpartner Sinn machen.

Start small, think big! ist Hr. Kreidenweiss´ Empfehlung zum Ende seines ausführlichen Referats.

Die Präsentation zum Referat zum Download hier als PDF.
Der Vortrag als mp3 (45 MB) zum Download.

Tags: Tagung 2008

1 response so far ↓

  • 1 Daniel Seitz // Jul 11, 2008 at 10:32

    Sehr geehrter Hr. Kreidenweis,

    besten Dank für einen gewohnt souveränen und sehr informativen Vortrag - es machen sich doch immer wieder neue Aspekte auf, wenn man ihnen lauscht :-)

    Beste Grüße
    Daniel Seitz

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